schwenkgrill

Jeder kennt ihn, den Duft vom frischgegrilltem Fleisch auf dem Wochenmarkt. Bratwürste und Steaks werden knusprig auf einem Schwenkgrill gegrillt. Doch auch im Gärten  lässt sich so ein Grill platzieren und man kann direkt mit dem Grillen beginnen.

 

 

Was ist überhaupt ein Schwenkgrill?
Der Schwenkgrill ähnelt dem Holzkohlegrill. Schwenkgrill daher, weil der Rost frei über der Glut hängt bzw. schwenkt. Der Schwenkgrill besitzt meist drei Beine, die nach oben zu einer Spitze zusammenlaufen. An dieser Spitze hängt eine Kette mit dem Rost. Eine simple Konstruktion mit sehr gutem Ergebnis.

 

Vorteile eines Schwenkgrills
Schwenkgrills sind schnell auf- und ab zu bauen und kleine Grills lassen sich leicht transportieren, was beispielsweise bei Steinofengrills nicht möglich ist. Bei den meisten Schenkgrills kann man einen Kessel an der Halterung anbringen, der zum einen mehr Sicherheit bietet und man kann in dem Kessel z.B. Kartoffeln oder Eintöpfe vorbereiten. Befeuert wird der Schwenkgrill ähnlich wie ein Holzkohlegrill. Durch die stufenlose Verstellbarkeit des Rostes lässt sich fast alles auf dem Grill zubereiten Mit einem Schwenkgrill kann man eine wundervolle Lagerfeueratmosphäre schaffen, indem man einfach den Grill über ein Lagerfeuer platziert.

 

Nachteile eines Schwenkofengrills
Die Feuerstelle eines Schwenkofengrills ist nicht Windgeschützt. Für mehr Sicherheit kann man eine Schale anbringen. Jedoch bietet es keine vollkommene Sicherheit, da immer Funken überspringen können. Die Hitzezufuhr kann bei einem Schwenkgrill lediglich durch den höhenverstellbaren Rost geregelt werden und ist zusätzlich nicht sehr stabil.

 

Was sollte man bei der Anschaffung beachten?
Zunächst sollte man sich bewusst sein, wofür man den Grill benötigt. Sollte es eher ein Grill sein, den man mit in den Campingurlaub oder generell zum Reisen mitnimmt? Dafür reicht schon ein kleiner Schenkgrill aus. Diese sind sehr leicht zu transportieren und lassen sich schnell zusammenbauen. Wenn doch eher ein Grill für größere Feiern zu Hause vorgesehen ist, empfiehlt sich ein größerer Schwenkgrill, da dieser vorteilhaft für mehr Personen ist und er nicht zwingend bewegt werden muss und somit auch einfach stehen bleiben kann. Zudem sollte man sich im Klaren sein, für welche Altersgruppe der Grill sein soll. Generell sollte man Kinder vom Feuer fernhalten, aber besonders vor feistendem Feuer. Daher lässt sich nochmals betonen, dass ein Schwenkgrill nicht Windgeschützt ist. Wichtig ist vor allem, dass man sich ein Plätzchen für den Grill sucht, das Geschützt ist und auf dem kein Feuer ausbrechen kann, da sehr leicht Funken überspringen können. Es bietet sich ein Pflastersteinplatz oder Ähnliches an.
Des Weiteren ist ein Schwenkgrill nur für außerhalb gedacht und nichts für geschlossene Räume.

 

Was kostet ein Schwenkgrill?
Einen einfachen Grill bekommt man schon ab 35€. Generell liegt der Durchschnittspreis bei ca. 100€. Jedoch gibt es auch bei Schenkgrills Luxusgrills, die um die 1500€ kosten können.
Außerdem lassen sich die einzelnen Teile des Grills ebenfalls getrennt kaufen, so dass man kaputte Teile einfach ersetzen kann.

 

Bild: Crosa, flickr.com