Auch wenn Grillen der Deutschen Lieblingsbeschäftigung sein mag, immer wieder kommt es zu Problemen mit Nachbarn, dem Ordnungsamt oder Anwohnern. Deshalb stellt sich die Frage, wer hat eigentlich Recht und wer befindet sich im Unrecht.
 
Grillen zu Hause
Was für den einen das schönste der Welt ist, ist für den Nachbarn ein wahrer Alptraum. Rechtlich gesehen, ist dies auch nicht ganz klar geregelt. Die Urteilssprüche sind stark fallabhängig. Jedoch kann man tendenziell sagen, dass 1-2-mal im Monat in Ordnung ist. Des Weiteren sollte auch nicht nach 22 Uhr gegrillt werden, Ausnahmen sind aber bei besonderen Anlässen möglich. Bevor man jedoch vor Gericht über Recht und Unrecht entscheiden lässt, sollte man einfach die Nachbarn rechtzeitig informieren, möglichst Rauchs- und Geruchsbelästigung (z.B. mit einem Grillkamin) vermeiden und die Ruhezeiten einhalten.
 
Grillen im Park
Wer nicht zu Hause grillen kann, geht gerne in den Park oder an dem See für ein großangelegtes Barbecue-Fest. Doch oftmals macht man hier Bekanntschaft mit dem Ordnungsamt. Dies ist auch nicht ganz unbegründet, wer schon einmal Montagmorgen im Stadtpark nach einem sonnigen Sonntag war, der weiß, wovon ich rede. Müllberge soweit das Auge reicht. Doch ist Grillen im Park verboten? Die Antwort ist auch hier: „Kommt drauf an“. Es gibt hierfür keine einheitliche Regelung. Zumeist sind in den Parks Schilder aufgestellt, die über Verbot oder Erlaubnis informieren. Ist dies nicht der Fall und man möchte auf Nummer sicher gehen, sollte man bei der betreffenden Gemeinden nachfragen.