Auf dem Balkon zahlreicher Mietwohnungen ist das Grillen im Mietvertrag ausdrücklich untersagt, da sich Nachbarn durch den dabei entstehenden Rauch empfindlich gestört fühlen können. Anderenfalls ist Grillen auf dem Balkon grundsätzlich legal, mangelnde Rücksichtnahme kann jedoch Gerichtstermine nach sich ziehen. Streit lässt sich von vorneherein vermeiden, zum Beispiel durch einen Elektrogrill.

 

Wer gerne auf seinem Balkon mit Kohle grillt, aber die wiederholten Beschwerden seiner Nachbarn ignoriert, macht diese oftmals so wütend, dass sie auch vor Klagen nicht zurückschrecken. Vor deutschen Gerichten werden besonders viele nachbarschaftliche Streits verhandelt, dieses Risiko sollte man also nicht unterschätzen. Besonders heikel ist die Situation, wenn der Rauch der verbrennenden Holzkohle über die im Sommer meist offenen Fenster in die Wohnung von Nachbarn einzieht. Dies kann empfindliche Geldstrafen zur Folge haben, da man möglicherweise  gegen das Immissionsschutzgesetz verstößt. Ein elektrischer Grill hingegen entwickelt kaum Rauch, sodass sich die Nachbarn in keiner Weise belästigt fühlen. Außerdem bieten Elektrogrills auch darüber hinaus einige praktische Vorteile: man muss keine Kohle schleppen und auch die Reinigung nach dem Grillfest ist weniger aufwendig. Falls es unverhofft anfängt zu regnen kann man den Elektrogrill sogar in der Wohnung betreiben.

 

Eine weitere Alternative ist ein Lavasteingrill, idealerweise mit Deckel: die Lava wird mit Gasflammen erhitzt und gibt die Hitze anschließend an die Grillwaren ab. Elektro-, Gas- und Lavasteingrills bieten die Möglichkeit, wie beim Herd die Temperatur flexibel einzustellen, sodass die Auswahl der Speisen besonders groß ist.