Der Sommer ist da und es ist in Deutschland wieder dieser aromatische Geruch zu vernehmen. Genau, die Grillsaison ist eröffnet. Schweinebauch, -nacken, Rinderfilet, Hähnchenbrust und Grillwürstchen kommen auf den Rost. Es raucht und brutzelt, Flammen schlagen aus der Glut und züngeln liebevoll um das Fleisch. Keine Frage, Grillen ist mehr! Es ist ein Lebensgefühl, es riecht nach Freiheit und weckt in uns Urinstinkte. Aber ist es auch gesund?

 

Krebserregende Stoffe im Grillgut
HCA (heterozyklische Amine) und PAK (Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe), so heißen die Stoffe die den Grillspaß eintrüben. HCA und PAK sind krebserregende Stoffe die beim Grillen auf offener Flamme entstehen. Bereits im Rauch sind viele der gefährliche Stoffe enthalten und können die Gesundheit gefährden. Dunkel bis schwarz gebratenes Fleisch enthält die Gifte, welche wir beim Verzehr aufnehmen. Alzheimer, Nierenleiden, Diabetes und Herz- und Gefäßkrankheiten können die Folge sein.

 

Gesund grillen?
Experten haben in unzähligen Studien das Grillen genauer unter die Lupe genommen. Die gefährlichsten Stoffe entstehen hauptsächlich dann, wenn heißes Fett in die Kohle tropft und sich entzündet sowie beim zu heißen Grillen. Die enorme Hitze verbrennt das Grillgut und es entstehen die gefährlichen Stoffe. Ebenfalls ist die Auswahl des Fleisches von Bedeutung. Je magerer, desto besser und auf keinen Fall sollte es Pökelfleisch, Leberkäse, Wiener oder Kassler o.ä. sein. Bei diesen Fleischsorten ließen sich krebserregende Nitrosamine nachweisen.
Als weiteren wichtigen Faktor konnten die Grillexperten die Art des Grillens analysieren. Ein Elektrogrill sei die gesündeste Alternative. Bei ihm fehlen die zusätzlichen Giftstoffe aus der Grillkohle komplett. Echte Männer aber lieben es, Feuer zu machen, und so ist es nicht verwunderlich, dass die Mehrzahl der Deutschen nicht auf den Holzkohlegrill verzichtet. Wenn schon mit Feuer gegrillt werden soll, dann empfiehlt es sich, eine Aluminium-Grill-Schale für den Grill zu verwenden um das tropfende Fett aufzufangen.

Wer also mit etwas Vorsicht an die Sache herangeht, kann es sich beruhigt schmecken lassen.