Die Lust am Grillen ist ungebrochen. Nicht nur an schönen Tagen zischt und brutzelt es in deutschen Gärten und auf Balkonen. Über 80 Prozent aller Deutschen grillen mehrmals im Jahr. Dabei gilt die Verwendung eines Elektrogrills als gesünder als das Grillen mit einem Holzkohlegrill oder auch Grillkamin. Es entsteht kein gesundheitsschädliches Benzpyren. Im Gelände sorgt eine mobile Stromerzeugung für die Versorgung.

Die Vorteile von Elektrogrills
Das umständliche Anheizen der Holzkohle entfällt. Elektrogrills sind schnell einsatzbereit. Durch die geringe Rauchentwicklung können sie im Innen- und Außenbereich eingesetzt werden. Das Grillgut wird schonend und fettfrei gegart. Auch Ungeübte können mit einem Elektrogrill zufriedenstellende Ergebnisse erzielen.

Arten der Elektrogrills
Elektrogrills sind als Tischgrill oder als Grillwagen erhältlich. Sie besitzen eine offene Grillplatte oder eine Haube. Zusammenklappbare Elektrogrills werden als Kontaktgrill bezeichnet. Welche Modelle individuell ausgewählt werden, das hängt vom vorhandenem Platz und der bevorzugten Zubereitungsmethode ab. In Elektrogrills mit Haube lässt sich Fleisch schonend garen. Zudem dient die Haube als Windschutz im zugigen Garten. Einige Modelle können durch ein abnehmbares Gestell als Tisch- oder Standgrill verwendet werden. Die Reinigung von Elektrogrills ist einfach. Die meisten Einzelteile lassen sich in der Spülmaschine reinigen.

Technische Voraussetzungen
Die Preisspanne bei Elektrogrills reicht von knapp 20 Euro bis zu über 400 Euro. Auch günstige Grills erzielen gute Grillergebnisse, wenn sie mindestens eine Temperatur von 200 ºC erreichen. Dazu ist eine Leistungsaufnahme von über 2000 Watt notwendig. Wie der Name schon besagt, benötigt der Elektrogrill eine Stromversorgung. Diese kann über eine normale Haussteckdose verfolgen oder im Gelände sorgt ein mobiler Stromerzeuger für die Versorgung des Elektrogrills. Die Grillfläche wird nach der Personenanzahl berechnet. Je mehr Personen anwesend sind, umso größer sollte die Grillfläche sein. Eine Heißplatte eignet sich bei Elektrogrills zum Garen von Gemüse und Fisch. Neben einem Grillrost setzen immer mehr Hersteller auf eine antihaftbeschichtete Grillplatte. Sie verteilt die Wärme besonders gleichmäßig und lässt sich leichter reinigen als ein Grillrost.

Testsieger 2013
Zu den Testsiegern 2013 zählen der Serverin PG 8523 für rund 40 Euro, der Steba VG 300 für rund 100 Euro und der Solac PA5255 für 36 Euro. Neben einer ausreichend großen Grillplatte flossen die Leistung über 2,0 KW, ein Thermostatregler für eine einstellbare Temperatur, ein Windschutz und eine leichte Handhabung in die Bewertung ein. Eine ausreichende Kabellänge ist bei einem Elektrogrill von Vorteil.