Grillen ist nicht gleich Grillen und wer mit dem Grill praktisch fit ist, sollte auch in der Theorie etwas zu bieten haben, um zu den wirklichen Grillgroßmeistern zugehören.
 
Barbecue
Barbecue wird oftmals mit Grillen gleichgesetzt, doch dies ist es im Ursprünglichen nicht. Es handelt sich hierbei um eine Garmethode, bei der Fleisch in sogenannten Smokern oder in einer Grube gegart wird. Der Begriff wird auch für die Festlichkeit genutzt, beim dem das gegarte Essen gereicht wird. Seinen Ursprung hat es in den Süden der USA, wo es eine große Bedeutung hat. Trotzdem ist es nicht falsch, wenn man anstatt Grillen Barbecue sagt, da sich der Begriff teilweise so im deutschen Sprachgebrauch eingebürgert hat.
 
Direktes Grillen
Direktes Grillen ist das Grillen, welches wir aus unsrem Garten mit einem Grillkamin kennen. Das Fleisch wird dabei direkt auf der Hitzequelle zubereitet. Beim direkten Grillen sind die Temperaturen sehr hoch und können schon mal die 270 Grad Celsius erreichen. Durch die hohen Temperaturen bildet sich beim Gegrillten eine Kruste. Damit das Gegrillte nicht austrocknet, verwendet man deshalb eine Marinade oder Öl.
 
Indirektes Grillen
Im Gegensatz zum direkten Grillen wird beim indirekten Grillen mit weniger hohen Temperatoren gearbeitet. Anstatt 270 Grad Celsius wird hier das Fleisch bei ungefähr 130 bis 220 Grad Celsius zubereitet. Der wesentliche Unterschied im Equipment ist, dass ein geschlossener Grill verwendet wird, wie beispielsweise in Form eines Kugelgrills. Durch das Reflektieren der Hitze innerhalb des Grills, wird das Fleisch nicht direkt mit Hitze gegrillt.